Der Herbst und die Freundschaft

Gedicht Der Herbst und die Freundschaft

Wandelte man einst zu Zweit durch fröhliche Hallen, so ist es wie mit dem Herbst.
Das Gelächter der Freude ist verstummt, die Blätter fallen,
das Laub am grossen Ahornbaum verfärbt sich leicht,
so leicht wie eine Freundschaft zart sich wandelt mit der Zeit.

Die kühlen Abende im Herbst –
Es vermag nur das Herz zu spüren,
es mag nicht für immer halten.

Die regnerischem Tage –
kein lachend Auge bleibt nun trocken;
die Wolkenherde spiegelt sich im See
gleich wie die Seele sich selbst betrachtet. Der Gedanke ist lang gefühlt, noch hat es der Kopf nicht gedacht aber der Geist hat es bemerkt –
Tränen fallen.

Ein Blatt sinkt zu Boden.

Die noch so starke Hand entgleitet,
aus den Augen aus dem Sinn.
So wie der Herbst!
Er bedeckt was war und so kommt es keinen in dem Sinn unter dem winzig Blatt zu sehen was in der Vergangenheit geschrieben stand.
Einst haben wir geschworen – Das ist aber jetzt der Dank.
Wie der Herbst so geh auch ich durch meine Zeit.
Was noch vor wenigen Monaten geblüht und gewärmt ist jetz vergangen.
Was bleibt ist die Erinnerung an ein Leben davor.
Ich rieche die Erde und denke mir es könnt auch nur ein Traum gewesen sein der uns durch die Hallen führte voll Freude und Harmonie.
Dann seh ich es wird bald kalt,
der Winter rüttelt an der Tür,
„jetzt darfst du noch nicht rein“ sag ich.

Als erstes fegt der Herbst den Traum davon.
Die Erinnerungen an vergangene Tage regnen vorbei….
Auf gehts – Ich mach es wie der Herbst mit seinem fröhlich Farbenspiel

Geschrieben von Moni Pichler
Copyright by Monimaus
Wir aus Melk

gedicht #fall

Hinterlasse einen Kommentar