Parkhäuser und Tiefgaragen und das Problem der E-Mobilität – oder unsere Zukunft – die moderne Welt
Experten fordern immer wieder(meist nach einigen Vorfällen) neue Bauvorschriften f. besseren Brandschutz betreffend E-Mobilität.
Dies betrifft E-Autos sowie Hybrid-Fahrzeuge.
Online habe ich f. euch herausgefunden, d. in den letzten Jahren die Menge der E-Autos um das Dreifache angewachsen ist.
Dies ist nicht nur innovativ, sondern kann rein theoretisch auch negative Folgen mit sich tragen:
Das Problem ist nicht das Auto an sich, sondern die Wärme die bei einem Brand abgegeben wird. Dafür sind die Lithium-Ionen-Batterien verantwortlich.
Dies betrifft aber auch meiner Meinung nicht nur die KFZ-Branche mit o.erw. Autos, sondern auch die 2 Rad „Community“ E-Bike bzw. Elektro-Roller genannt. Der einzige Unterschied zwischen Autos und 2-Rad: die Größe und die Leistung!
Und was geschieht, wenn es brennt?
Ich kann euch nach sorgfältiger Recherche mitteilen d. bei solchem Brand eines E-Autos zwischen 11.000 – 22.000 Liter Wasser zur Löschung verwendet werden müssen. (Tank eines Feuerwehrautos: Es sind 2.200 Liter/entspricht 10 Badewannen)
Man sieht d. man mit 2.200 Litern nicht auskommt.
Es heißt, d. man ein E-Auto eigentlich nicht im herkömmlichen Sinne löschen könne, es werde eher versucht dieses „kontrolliert“ abbrennen zu lassen. Das immer wieder Zünden von Funken macht es aber leider sehr gefährlich.
Am besten wäre es, wenn man solch ein Fahrzeug also in ein Wasserbad legen könnte – dies nach Meinungen v. diversen Experten am besten für mindestens 2 Tagen damit eine Neuentzündung nicht mehr möglich ist.
Mit dem Löschen ist es aber nicht abgetan, denn das Löschwasser (auch das Wasserbad) ist danach kontaminiert und darf nicht in den Kanal laufen – es muss somit entsorgt werden.
Vielleicht gerade oder eben auch deswegen, wird das Löschen eines Brandes mit Löschdecken und Dornen versucht. Bei 2. Variante wird versucht den Akku mit Wasser zu fluten um eine Überhitzung zu verhindern.
Eventuell keimt in euch auch der Lösungsansatz „naja dann bauen wir einfach ein paar Löschsäulen auf und das Problem ist vom Tisch!?“ auf.
Auch daran wurde schon gedacht – dies erweist sich aber als nicht so einfach umsetzbar. Dennoch hat es eine österr. Firma geschafft: Diese hat tolle Arbeit geleistet und solch Stationen weltweit seit 2022 errichtet.
Auch die für die Aufladung entwickelten und aufgestellten Ladestationen sind nicht so ganz ungefährlich –
Und welche Gefahr kann von Ladestationen ausgehen?
- Defekt (u.a. Kabelbrand)
- Vandalismus (Beschädigung welche eventuell nicht umgehend ersichtlich ist)
Was gilt bei der Aufladung bei privaten Ladestationen beachten?
- Über eine eigens dafür vorgesehene Wall box laden
- über die Haushaltsteckdose: unbedingte dauerhafte Überwachung
- Ladung erzeugt Hitze/Wärme und sollte somit nur in gut belüfteten Räumen geschehen.
- Fertig geladen: Trennung der Ladung als 1. Immer über das Fahrzeug und alle dafür benötigten Utensilien wieder fachgerecht verstauen
- Feuerlöscher in greifbarer Nähe (hier werden von Pulverlöschern bevorzugt)
Fazit:
Wenn’s brennt, dann brennt’s – laut einem Artikel der Kfv. Es heißt Zitat „Grundsätzlich geht die größte Brandgefahr bei allen Arten von Autos von ihren Energiespeichern aus – Tanks, Batterien und Akkus. Je größer das Fahrzeug und je mehr Kunststoff verbaut wurde, desto größer die Brandlast im seltenen Fall des Falles – dies gilt für alle Arten von Fahrzeugen“ (mehr dazu kann man in der Broschüre Elektroautos – Brandrisiko auf Rädern? nachlesen)
Tiefgaragen und Parkhäuser können aber für die Einsatzorganisationen dennoch zum Problem werden- egal welches Fahrzeug – da der Weg zum Brandherd leider oft schwierig(er) zu erreichen ist.
Was kann man noch über das Thema lesen?
Wir in Österreich sollten ja alle gleich sein und alles sollte für alle gleich funktionieren – tut es aber nicht.
So ist es in diesem Fall nicht egal wo man wohnt, denn die techn. Voraussetzungen zur Errichtung einer E-Ladestation ist überall anders geregelt. ->
Burgenland: Errichtung v. Fundament f. Ladestation: Baubewilligung erforderlich.
Tirol: Bauanzeige
Wien Baubewilligung f. Errichtung über 3 Metern Höhe.
Vorarlberg: Einzelfallprüfungen
Niederösterreich: Ladepunkte u. -stationen f. beschleunigtes Laden meldepflichtig.
Ich habe mich auch über die Entsorgung der Autos Gedanken gemacht. So habe ich mit einigen Personen darüber gesprochen.
Einige Antworten dazu
„ist eh wurst, a Elektro-Auto kann i mir eh net leisten“
sowie
„ich finde das eine tolle Sache – ist die Batterie kaputt dann ist es wie mit meinem Handy – i kauf ein Neues“
oder
„Ich habe Angst vor solchen Autos – man weiß nie was passiert“
und
„Ich find diese Autos mega toll – ich parke immer gratis – kaum bleib ich wo stehen, lad ich es auf“
Aber eine äußerste interessante wenn auch wirklich wahrlich traurige Aussage war
„wenn jetzt alle auf Elektro-Autos umsteigen, ist wohl die Entsorgung derer in Afrika nicht mehr so einfach“
In diesem Sinne…
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