Gacki Sackerl mit Geschichte

Was ist nun mit den Sackerl für die Notdurft der Hunde in unserem Bezirk Melk?

Nach einigen Emails an einige Gemeinden habe ich auch für euch Antworten erhalten. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Gemeinde A investiert ca.€ 800,– – bis
€ 900,– pro Jahr an Gassibeutel.
Diese werden gratis abgegeben und die Kosten von der Gemeinde übernommen (keine Angabe aus welchem „Topf“ die „Gelder“ für die Ausgaben kommen)

Gemeinde B gibt bekannt d. in diesem Gemeindegebiet keine gratis Spenderboxen für „Gacki-Sackerl den Gemeindebürgern/innen zur Verfügung stehen.
Die jeweilige Hundeabgabe wird ebenso gesetzlich eingehoben und die daraus resultierenden Einnahmen auf andere Weise genutzt.

Gemeinde C:

„….in unserem Gemeindegebiet werden pro Monat ca. 5.000 Stk. `Gassibeutel´ über die vorhandenen Spenderboxen ausgegeben.
Diese anfallenden Kosten werden aus der Hunde-Abgabe finanziert.“ heißt es.

In der Gemeinde wo keine Kot Sackerl ausgegeben/ausgehändigt werden, muss der/die Hundehalter/in selbst ein Sackerl mitführen um die Hinterlassenschaften des Vierbeiners zu entsorgen.

In den anderen beiden Gemeinden hat man sozusagen von der Hundeabgabe auch das Sackerl welches man auch bei dem Spendenboxen entnehmen kann, zum Teil mitfinanziert bzw bekommt auch von der entrichteten Abgabe etwas zurück.

Warum ich dies schreibe?
Nun weil es in diesem Fall nicht egal ist, wo man wohnt.

Das heißt:
Wohnt man in Gemeinde B hat man somit Nachteile gegenüber Bürger/innen von Gemeinde A und C.

Dennoch ist eines gleich:
Alle 3 Gemeinden haben auf meine Frage ob es für den Kauf der Beutel eine Kostenrefundierung des Landes Nö gibt, unabhängig von einander mitgeteilt, d. es diesbezüglich keine Förderung vom Land Nö hinsichtlich der Seuchenvorbeugung, gibt bzw. Dies nicht bekannt sei.

Und was gibts über die Zweckentfremdung der Sackerl zu erfahren?

⁃ Vor einigen Monaten war ein Tannenbaum in Melk mit einer Sackerl – Spende ausgestattet worden.

⁃ Im Sommer haben Kinder unbedacht diese Beutel als Wasserbomben benutzt.
⁃ Wieder andere nahmen zwar den Kot der Tiere und gaben diesen in die Beutel aber hängten diese Zb. An Wanderwegschilder

Und andere wiederum treiben ihr Unwesen wie schon berichtet

In diesem Link eindrucksvoll erklärt:

Dieser Artikel sollte nicht negativ behaftet sein, allein um die Aufklärung sollte es diesbezüglich gehen.
Es gibt somit Menschen welche die Kot Beutel bereits bezahlt haben und somit „Besitzer/innen“ derer sind.

Die Möglichkeit ein Sackerl entnehmen zu dürfen, sollte doch nun nach dieser Erkenntnis 💡 ermöglicht werden.

Und ich weiß: Kinder und Jugendliche die Wasserbomben gebaut haben, haben dies nicht mit bösen Vorsatz (tagelang) geplant sondern einfach nur aus dem spontanen unbedachten Grund d. es heiß war und sie Spaß mit ihren Freunden haben wollten.
Leider wurden einige der leeren Bomben Hüllen im Gras liegen gelassen.

Und wie ist es woanders? Ist man hier moderner?

Wien

Hat sogar eine eigene App entwickelt um es allen zu erleichtern die Wegstrecke mit dem Tier „anzupassen“ um immer ein Hunde Sackerl zu finden.

https://www.data.gv.at/anwendungen/gackerl-sackerl/

Ob die „Erweiterung“ mit dieser oder einer neuen App auch für Niederösterreich klappen könnte, kann ich leider nicht sagen.

Und am Schluss:

Ein interessantes Video

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