„Verkehr“te Situation

Die Radlobby und die 30er Beschränkung

Die Radlobby hat am 15. Jänner 2022 wieder einen interessanten Beitrag verfasst. https://www.facebook.com/1062009583946200/posts/2233761396771007/?d=n

Einige denken sich „oh Gott diese Wahnsinnigen auf Rädern“ aber dies sollte man keinesfalls so betrachten. Sie bewegen und dies kontinuierlich! 🥰

Diesbezüglich ging es darum das ein gewisser Herr K. und die Lobby einige Weltanschauungen gepostet haben.
Auch war von gegenseitigen Studien Einbringungen die Rede um des anderen Standpunkt zu verstehen.

Ich möchte der etwas negativ behafteten Diskussion nun hier Raum geben.

Leider kann ich euch auch keine Studie erstellen aber eine „Verkehr“te Studie.

Ich nehme Mr. K diesmal für die erste Situation welcher erklärte, d. man bei 30km/h sehr abgelenkt sein könnte und dadurch wäre die Reaktionsfähigkeit verminderter.

„Verkehr“te Studie
Geschwindigkeiten/Reaktionsgeschwindigkeit
100 km/h =100% Reaktion
30 km/h = 30 % Reaktion
10 km/h = 10% Reaktion
Darunter natürlich noch weniger Reaktion im Straßenverkehr

Nun dieser Studie habe ich mich bildlich angeschlossen.
Gerade eben habe ich mich aufgrund meiner Langsamkeit als Spaziergänger beim Haus des Auges vorgefunden. Wie ich da hin kam, weiß ich nicht mehr – meine Reaktion ist sehr schlecht.
Ich wollte soeben in die Zukunft blicken, wurde aber von einem großen Eis abgelenkt welches gegenüber steht.
Nun schlich ich langsam über die Straße. Ich umarmte das Eis und schleckte es ab. Plötzlich rief eine Stimme „Was tun Sie denn da?“
Oh, da war ich wohl abgelenkt. Ich lies jetzt davon ab. Es wäre Zeit meine Brille zu richten, doch soweit schaffte ich es nicht.
Ein Kleidergeschäft erregte mich doch sehr. Der Overall war mir leider zu klein, deswegen schlenderte ich gemütlich zu einem Brunnen.
„Der ist bestimmt im Winter beheizt“ dachte ich aber als ich näher kam, sah ich d. Kein Wasser darin war. „Frechheit! Da bekommt man schon einen Brunnen geschenkt und dieser steht leer“ dachte ich.
Nun wollte ich mir eine Wurstsemmel beim „Seppi“ holen aber ich wurde wohl wieder abgelenkt.
Ein Schild versperrte mir den Weg.
Da standen gute Speisen und Getränke drauf – eine eigene Kaffeerösterei gäbe es hier. „Zack- wieder abgelenkt“, – unter der Menükarte fand ich eine Öffnung, ich kroch durch, gleich 2mal…. Wenn man ein Fußgänger ist, ist man so unbedacht.
Danach nahm ich mir wieder vor irgendwas zu Essen zu besorgen.
Ich wanderte deswegen weiter.
Plötzlich entdeckte ich wunderbar gefertigte Töpferware. Der Gedanke an meine Versicherung überkam mich und die Frage wenn ich stürzte , diese den Schaden in voller Höhe begleichen würde.
Darauf bekam ich Angst und wollte Zigaretten holen- während ich zur Trafik schlich, bekam ich Guster auf Brot.

Verwundert über meine Reaktion bog ich in die Sterngasse ab.
Da war es mir als würde der Stern von Bethlehem über mir aufgehen. Natürlich blieb ich stehen und hörte mir über YouTube das Video der heiligen drei Könige an. Warum sie aber den eingesperrten Löwen welcher auf der Fassade abgebildet war, und welcher das Jesuskind wohl fressen wollten, vergessen hatten, zu erwähnen, versteh ich bis heute nicht.
Der Hunger plagte mich und ich ging weiter. Völlig im Gedanken verloren…
Endlich kam ich zu einer metallischen Gegenstand. Eine Wurst die rot blinkte. Ich legte mich auf die Lauer.
Plötzlich kam ein Elekto Auto und die Wurst versank vor Ehrfurcht im Boden.
„Komisch“ dachte ich und wartete bis das Auto vorbei war. Dann legte ich mich auf das Ungeheuer, da es bei meiner Erscheinung nicht in den Boden versinken wollte.
Dieses Teil wollte nicht folgen.
Ich sag euch, ich hab mich extra schwer gemacht.
Enttäuscht ging ich weiter. Als ich mich am Hauptplatz wieder fand, waren dort komische Buchstaben.
M E L K
Irgendwie wild angeordnet….
Da ich noch überschüssige Kraft hatte, kickte ich das M weg.
E L K
„Das passt!“ sagte ich mir.
„muss eh zum Ikea“ kam mir der Gedanke.
Ich wandelte zum Auto, trat aufs Gas und fuhr auf die Autobahn. Bei jedem km/h spürte ich meine Reaktion zurück kommen.
110km/h waren es schon – jetzt bin ich „überreaktionsfähig“ freute ich mich. „Eine Stunde muss ich Gas geben, dann eine Bremsung und abfahren“ dachte ich.
Jetzt weiß ich warum es Fußgängerzonen gibt – zur Sicherheit der Autofahrer denn diese Reaktionsfähigkeit der gehenden Menschen ist doch aufgrund der Langsamkeit beeinträchtigt.

Situation 2

Ich beobachte einen Menschen, welcher beim Haubis auf sein Rad steigt.
Ich schleiche näher und sage „Entschuldigung wenn ich störe! Wohin fahren Sie?“
Der nette Mann mit runder Brille und blauen Augen lächelte und antwortete „ich fahre zum Stadtpark“
Ich „oh Gott! Das trauen Sie sich zu?“
Er „ja warum nicht? Ich brauche mit dem Rad 5 Minuten dorthin!“

Ich bedankte mich für das Gespräch.

Wissen Sie warum dieser junge Mann weiß wielang er benötig?
Er weiß es, weil er weiß wie fest/schnell er treten muss um eine gewisse Geschwindigkeit in einer gewissen Zeit zu erreichen. Er kennt seinen Körper.

Wir würden aber nicht wissen, was man machen müsste, um selbst 100km/h zu erreichen da es menschlich nicht möglich ist. Wir können diese Zeit nur „annehmen“ aber nicht fühlen.
Der Gepard hingegen kann seinen Köper so steuern, d. er eine Geschwindigkeit von über 100km/h erreichen kann. Auch kann er bremsen und weiß wie er dies in welcher Zeit machen muss ansonsten würde er sich ständig überschlagen.

Dann gäbe es diese Schilder „Achtung! Rollender Gepard“

Auch einige Vögel können hohe Geschwindigkeiten erreichen und fliegen so d. sie nicht an Bäume knallen da diese ihren Körper wohl so gut kennen oder instinktiv handeln um zu wissen, wann sie langsamer werden müssen. Sonst gäbe es Schilder mit „Achtung! Rotierender Vogel!“

Ist es nicht allgemein besser die Geschwindigkeit zu reduzieren wenn man im Stadtgebiet unterwegs ist?

Probieren wir es aus:

Fahren wir schnell(er) und suchen einen Parkplatz. Es kann sein, d. Wir im allerletzten Moment einen erspähend aber schon fast zur Gänze daran vorbei gefahren sind.
Wir schieben wütend zurück, hinter uns wird gehupt. Schnell Lenkrad verrissen und rein in die Lücke.
Somit: Parkplatz fast zur Gänze übersehen

Nun fahren wir langsamer, sehen dadurch sogar 2 Parkplätze- setzt den Blinker und drosselt die Geschwindigkeit noch etwas, biegt ab und hat seinen Parkvorgang erfolgreich beendet.

Und: sieht man ein Kind welches beabsichtigt über die Straße zu gehen, wäre es gut auf die Bremse zu steigen, denn es gibt einen „unsichtbaren Schutzweg“.
Was das nun wieder ist, erzähle ich ein anderes Mal.

Danke fürs Lesen

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