Diskriminierung und Mobbing
In den letzen Monaten sowie auch schon in den vergangenen Jahren, ist mir diese Diskriminierung sowie Mobbing anderer stark aufgefallen.
Sei es die Hautfarbe, die Religion, das Geschlecht oder ein anderer Grund.
Ein Mensch entscheidet sich (grundsätzlich bewusst), sich höher zu stellen und von dieser bequemen Position zu urteilen. Einfach so.
Seit geraumer Zeit habe ich viele Telefonate geführt, mit Kollegen/innen, Freunde/innen und zum Teil sogar mit Fremden über Diskriminierung und Mobbing gesprochen.
Einige darunter finden es furchtbar schlimm das in der heutigen Zeit
Mobbing und Diskriminierung überhaupt geschehen darf.
Andere meinen d. diese boshaften Personen nicht damit durchkommen sollen und dürfen.
Wieder andere, das ist die Gruppe die mich persönlich erschreckt, sind jene die sagen „naja wenn sich das dumme Opfer nicht wehren kann, gehört es eh gemobbt!“
In der Gruppe Wir aus Melk fand kürzlich eine kurze Umfrage statt
Eine Antwort auf das Zitat
Mobbing ist eine Krankheit, der nur mit fristloser Entlastung beizukommen ist (von Peter E. Schuhmacher)
War
- Dann würde es ständig und viel zu viele Entlassungen geben
Dies stimmte mich sehr traurig und tut es noch immer.
Ein kl. Beispiel:
Gerade wegen Corona haben in der Pandemie Menschen ihre Jobs verloren, wurden aufgrund von PflegeFreistellungen (eventuell unter einem anderen Vorwand) oder wegen der schlimmen Auftragslage schlussendlich entlassen.
Diese Menschen haben eventuell eine Familie, ein Zuhause, sind Kinder – Brüder-Schwestern-Mütter uvm von jemanden und müssen sich so hinstellen lassen.
Müssen sich diese Personen wirklich diskriminieren und mobben lassen?
Einige darunter haben viele Jahre der harten Arbeit hinter sich, sind aber aufgrund eines schlimmen Geschehnisses in diese Arbeitslosigkeit gerutscht. (Unfall, Erkrankung…)
Eine Dame sagte mir vor einigen Wochen, sie wäre schließlich unverschuldet arbeitslos geworden, nicht wie die ganzen anderen.
Da wurde ich innerlich wirklich wütend.
Sie teilte auch weiter mit, d. Diese „privilegierten reichen“ Arbeitslosen einfach nicht arbeiten wollen weil sie es nicht notwendig haben!“
Ich frage mich „wer gibt diese Person das Recht so zu urteilen?“
Natürlich kann man argumentieren d. Man doch noch seine Meinung sagen kann ABER seine Meinung kundtun und auf den Gefühlen und der Würde anderer herum zu treten, ist eine andere Sache – jemanden bewusst schlecht zu machen, ist Diskriminierung. Dann eventuell noch anderen absichtlich Schaden zuzufügen ist Mobbing.
Es gibt unendlich viele Seiten in denen man auch nachlesen kann, d. Man sich dagegen wehren kann/muss.
Die Frage am Schluss heißt somit
Würde der Mobber zum Gemobbten oder eine ihr/ihm wichtige Person solchen Demütigungen ausgesetzt werden- würde dieser Mensch dann nicht um Gerechtigkeit ersuchen/lechzen?
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